Wir über uns

Die Unabhängigen Demokratischen Bürger Inden wurden von fünf Ratsherren, dem stellvertretenden Indener Bürgermeister Herbert Schlächter, dem Ortsvorsteher von Frenz, Werner Breuer, dem ehemaligen CDU-Ortsverbandsvorsitzenden von Schophoven, Hans Pötter, dem ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Olbrich und dem ehemaligen Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Inden, Hermann-Josef Schmitz — gemeinsam mit den sieben sachkundigen Bürgern Heinz Bellen, Gerd Breuer, Heinz Hubert Drewitz, Günter Hauke, Gregor Krzenziessa-Kall, Manfred Meurers und Willi Schleuter - sowie Mirko Grube als weiterem Mitstreiter am 30. November 2011 gegründet.

Nach teilweise langjähriger Mitgliedschaft in der CDU fiel es niemandem leicht, diese Partei zu verlassen, doch nach andauernden Querelen spitzte sich der nicht vorhandene Integrationswille im Ortsverband Inden/Altdorf-Lucherberg sowie im Vorstand des Gemeindeverbandes Inden/Altdorf so zu, dass selbst ein Gespräch, das zur Klärung der Streitigkeiten führen sollte, in einem nicht hinnehmbaren Eklat endete: Die sachkundigen Bürger, die ebenso von den Streitigkeiten betroffen waren, sollten von diesem Gespräch ausgeschlossen werden:

Damit einen Großteil der engagiertesten CDU-Ratsherren und sachkundigen Bürger gezielt von der Übernahme kommunalpolitischer Verantwortung auszugrenzen, war für uns nicht mehr hinnehmbar.

Leider gab es auch aus der mit diesen Umständen eng verflochtenen Kreis-CDU keine ernstzunehmenden Anstrengungen, eine gütliche Einigung herbeizuführen.

Statt aber — wie von manchem erwartet oder erhofft — der Kommunalpolitik den Rücken zu kehren, bestärkten uns diese Vorgänge in unserer Überzeugung, dass Sie als Bürger weder einen lähmenden Parteiapparat wollen, der Ihre Gemeinde aus dem Blick verliert, noch Politiker, bei denen leider allzu oft die Besetzung von Ämtern und das eigene politische Fortkommen im Vordergrund steht statt das Wohl des Bürgers im Blick zu haben! Sie wollen konstruktive, ehrliche und sachorientierte Politik mit erfahrenen Menschen, die sich für Ihre Belange einsetzen:

Daher gründeten sich die Unabhängigen Demokratischen Bürger Inden als eingetragener Verein, mit dem Ziel, dass Bürger nach demokratischen, transparenten Grundsätzen aktiv Politik für die Gemeinde Inden und ihre Bürger gestalten. Unabhängigkeit bedeutet für uns, keinen Dogmen einer Kreis- oder Landespartei unterworfen zu sein und sich so uneingeschränkt um die Interessen der Gemeinde und ihrer Bürger kümmern zu können. Besonderes Merkmal ist die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Ratsmitgliedern und den sachkundigen Bürgern, die den breiten Rückgriff auf Kompetenzen in allen Politikfeldern ermöglicht. Andererseits sollen engagierte Bürger so ermuntert werden, sich aktiv mit ihren Fähigkeiten für die Gemeinde Inden einzusetzen statt sie auszuschließen und das Wohl und Wehe der Gemeinde einem elitären Kreis zu überlassen.

Diese Idee überzeugte und führte zu einer stetig steigenden Mitgliederzahl des jungen Vereins, sodass wir bei der ersten Kommunalwahl am 25. Mai 2014 zu der wir uns stellten, aus dem Kreis unserer Mitglieder alle 13 Wahlkreise besetzen konnten. Mit hohem persönlichen Einsatz stemmten wir einen leidenschaftlichen Wahlkampf:

Aus dem Stand wurden wir mit mit 23,22% der abgegebenen Stimmen, sechs Sitzen (davon zwei Direktmandate) drittstärkste politische Kraft im Indener Rat.

Seitdem setzen wir unsere machmal unbequeme aber erfolgreiche Arbeit als faktisch einzig verbleibene Opposition zu einer großen Koalition aus SPD und CDU fort, deren Politik allzu oft auch von B'90/Grüne mitgetragen wird.

Zur Wahl des Bürgermeisters in der Gemeinde Inden im September 2015 beschloss der Vorstand der UDB nach reiflichen Überlegungen, keinen eigenen Kandidaten aufzustellen, sondern die Mitglieder entscheiden zu lassen, ob und welche/r Bewerber/in um das Bürgermeisteramt unterstützt werden sollte. Jeder Kandidatin / jedem Kandidaten — auch den Bewerbern der SPD und der CDU — stand die Tür auf, sich den UDB-Mitgliedern vorzustellen. Alleine der unabhängige Kandidat Jörn Langefeld nutzte diese Gelegenheit. Mit überragenden 100% beschloss die Mitgliederversammlung, ihn als Kandidaten zu unterstützen.

Mit hoch motivierter Wahlkampfunterstützung der UDB gelang Jörn Langefeld das beste Ergebnis (37,25%) vor dem SPD-Bewerber Roul Combach (26,54%) und dem CDU-Bewerber Reinhard Marx (25,10%), der die Stichwahl nicht erreichte. In der Stichwahl setzte sich — wieder mit tatkräftiger Unterstützung der UDB — Jörn Langefeld mit 52,98% durch und wurde neuer Bürgermeister der Gemeinde Inden.