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Differenz von 443 000 Euro beim Abwasser. Rat setzt auf Prüfung durch Experten des Städte- und Gemeindebundes.

Inden Ganz sicher ist es noch nicht, aber es scheint sehr wahrscheinlich: Die Gebührenpflichtigen in fünf von sechs Orten der Gemeinde Inden werden über ihre Abgabenbescheide einen Betrag von 443 000 Euro zurückzahlen müssen, der ihnen im Jahr 2015 offenbar zu Unrecht zu viel erstattet wurde. Pro Haushalt sind das Größenordnungen zwischen 50 und über 200 Euro. Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung, dass die Experten des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen die zuletzt gewonnenen Erkenntnisse von Verwaltung und Rat überprüfen sollen. [...]

Eine andere Sicht der Dinge hat die Indener UDB-Fraktion, deren Vorsitzender Herbert Schlächter in arbeitsreicher Recherche eine Analyse vorgenommen hat und dem Rat als Präsentation zur Kenntnis brachte. Bei einer Gegenüberstellung des Frischwasserverbrauchs und der Schmutzwasserabrechnung, die Schlächter mit Hilfe der Verwaltung anstellte, war „kein Kubikmeter zu finden, der noch nicht vom Bürger bezahlt wurde“, sagte der Ratsherr. Weil der gesamte Frischwasserverbrauch, der ja der Abwasserberechnung zugrunde liegt, laut UDB-Chef „berücksichtigt und bezahlt“ worden sei, kommt er zum Schluss: „Eine Nachberechnung darf nicht durchgeführt werden.“ [...]

 

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