Presseschau
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Mit Stefan Pfennings und Frank Peter Ullrich stehen die Bürgermeister von Inden und Düren fest. Ratsmehrheiten noch nicht.

Inden/Düren Als der UDB-Fraktionsvorsitzende Herbert Schlächter am Sonntag vor der Stichwahl in Inden mit seinem Hund unterwegs war, habe er lauter positive Rückmeldungen zu Stefan Pfennings, dem Bürgermeisterkandidaten der UDB, bekommen. Er war überzeugt, dass Pfennings sicher gewinnen würde. Als dann aber das Ergebnis des ersten Wahlbezirks veröffentlicht wurde und relativ knapp war, der zweite Wahlbezirk sogar mehrheitlich für den SPD-Gegenkandidaten Ansgar Kieven stimmte, war das Gefühl der Sicherheit zunächst dahin. Erster und letzter Bezirk für Kieven

Der Bezirk Lamersdorf 1 sollte jedoch der erste und letzte sein, in dem sich Kieven durchsetzen konnte. Pfennings gewann die Stichwahl mit 62,25 Prozent und sicherte der UDB damit nach der Ratsmehrheit auch noch den Bürgermeisterposten. Dieses Amt ist nun also mit dem 49-jährigen Frenzer besetzt, offen bleibt jedoch die Frage, welche Mehrheiten sich zukünftig im Rat der Gemeinde bilden werden. Viel deutet im Moment auf wechselnde Mehrheiten hin.

Die UDB konnte sich in der Ratswahl zwar 33,94 Prozent sichern, wenn CDU (30,9 Prozent) und SPD (22,92 Prozent) sich zusammenschließen würden, hätten sie aber doch die Mehrheit. Das zu verhindern sei ein Ziel der UDB gewesen, das sie nicht erreichen konnte, sagte Schlächter. „Eine Koalition zwischen CDU und SPD wäre nicht das beste Ergebnis für die Bürger.“ Besser gefällt ihm die Vorstellung von wechselnden Mehrheiten. Statt Koalitionen zu bilden, könnte sich Schlächter auch punktuelle thematische Schwerpunkte vorstellen, bei denen man sich zusammentun könnte.

Gespräche mit allen Fraktionen

Um alles abzusprechen, wird die UDB bald Gespräche mit den anderen Fraktionen suchen. Am 6. Oktober treffen sich die Unabhängigen aber zunächst intern, um ihren Fraktionsvorsitz und die Besetzung eines Verhandlungsteams zu besprechen. Anschließend soll es schnellstmöglich in die Absprachen mit den anderen Fraktionen gehen, „um auszuloten, wie sie sich das zukünftig vorstellen“, sagte Schlächter.„Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir die Chance haben, aus dem Eingefahrenen herauszukommen.

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