Presseschau
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Im Rat der Gemeinde Inden ist Stefan Pfennings als neuer Bürgermeister vereidigt. Faire Zusammenarbeit als Ziel.

Inden „Das war eine gute erste Ratssitzung heute, so macht Politik wieder Spaß“, sagte der Indener CDU-Fraktionsvorsitzende Olaf Schumacher am Donnerstagabend. Er fand lobende Worte sowohl für die Einleitung des Altersvorsitzenden Hermann-Josef Schmitz als auch für die Rede des neuen Bürgermeisters Stefan Pfennings, beide der UDB zugehörig.

Dass in der Tagebaukommune ein Neuanfang ansteht, war in der Bürgerhalle Inden/Altdorf auf den ersten Blick ersichtlich: Nicht nur das neue Gesicht vorne (oder dass überhaupt wieder ein Bürgermeister im Saal war), sondern auch die Sitzordnung ließen das erahnen: Stärkste Fraktion ist nicht mehr die CDU, sondern die UDB, die nun die lange Tischreihe aus Sicht der Verwaltungsmitarbeiter rechts mit neun Sitzen einnahm, links wurden sechs Stühle von der SPD besetzt, mittig gab es drei grüne Sitze und hinten vor Kopf saßen die acht Christdemokraten.

In diese Runde sprach Hermann-Josef Schmitz als Altersvorsitzender seine Begrüßungsrede, in der er neben der Pandemie den Strukturwandel als größte Herausforderung der Gemeinde nannte. Für die Zusammenarbeit im Rat in der nächsten Wahlperiode, die für Schmitz seine letzte sein wird, wünschte er sich „eine konstruktive und sachliche Diskussion, ein kooperatives und fraktionsübergreifendes Miteinander und eine von gegenseitiger Achtung getragene Zusammenarbeit“.

Nach seiner Vereidigung schlug Bürgermeister Stefan Pfennings in die gleiche Kerbe. Er hoffe auf „eine vertrauensvolle und gedeihliche Zusammenarbeit mit einer offenen und ehrlichen Kommunikation sowie einem fairen Umgang miteinander“. Pfennings berichtete, er habe in den Wahlprogrammen viele Übereinstimmungen erkennen können und nannte als gemeinsame Punkte unter anderem die Haushaltskonsolidierung, die Bewältigung des Strukturwandels, die Schaffung von Wohnraum, sozialen Wohnungsbau, neue Arbeitsplätze, Breitbandversorgung, Schulinfrastruktur, Klima- und Umweltschutz, die Unterstützung von Vereinen, die Sicherstellung einer leistungsfähigen Feuerwehr sowie die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. „Alleine anhand dieser nicht abschließenden Aufzählung ihrer gemeinsamen Schwerpunktsetzungen ist bereits festzustellen, dass wir uns in vielen Punkten sehr gerne nur noch über das Wie konstruktiv auseinandersetzen sollten“, sagte er an die Ratsmitglieder gewandt.

Bevor es zur ersten gemeinsamen Entscheidung des neuen Rates kam – der Wahl der ehrenamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters – würdigte Pfennings die Leistung der bisherigen stellvertretenden Bürgermeisterin Karin Krings (CDU), die sich genau wie Pfennings für das Bürgermeisteramt zur Wahl gestellt hatte. Krings sei als Stellvertreterin „massiv und überdurchschnittlich“ gefordert gewesen, habe lange Zeit die Leitung des Rates in hervorragender Art und Weise neben ihrem Beruf durchgeführt. Dafür sprach Stefan Pfennings ihr seinen „besonderen Dank und Respekt“ aus.

Die neuen Stellvertreter des Bürgermeisters sind Manfred Meurers (UDB) und Matthias Hahn (CDU). Im Anschluss wurden die Ortsbürgermeister gewählt. Neu sind Uta Esser (UDB) für Frenz und Hermann-Josef Schmitz (UDB) für Inden/Altdorf, im Amt bestätigt wurden Berthold Marx (CDU) für Lamersdorf, Rudi Görke (SPD) für Lucherberg und Matthias Hahn (CDU) für Schophoven.

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